Das feministische Greenhorn
Susanna Constantin ist ein feministisches Greenhorn. So richtig kennt sie sich in der Welt des Feminismus nicht aus, aber über die kleinen, feinen, manchmal gar nicht so richtig sichtbaren Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern regt sie sich gerne und mit spitzer, ironischer Feder (bzw. Computertastatur) auf.
Das feministische Greenhorn will mit seinen Kolumnen auf das aufmerksam machen, was Frauen eigentlich längst nicht mehr beschäftigen sollte. Schließlich leben wir ja in einem Jahrhundert, in dem man sich über die gerechte Teilung der Familienarbeit, über die Selbstbestimmung des eigenen Körpers, über teure Menstruationsartikel und die Sache mit der Verhütung, übers Catcalling, über das Tragen von Miniröcken im Park, über zu wenig Klos für Frauen, über die höheren Preise von Damendeos und so vieles mehr eigentlich keine Gedanken mehr machen sollte… und wie wärs damit, wenn wir die Sachen, die Frauen täglich brauchen, mal im Supermarkt nicht in die höchsten Regale stellen, wo nur der 1,90-Kerl hinkommt? Na?
Bisher erschienen:
Gastbeiträge:
Gastbeitrag 20-12-2025
Ein Päckchen Nudeln kostet für alle gleich viel: für die Mutter mit drei Kindern, für den Manager, für die alte Frau, für die Freiberuflerin. Aber Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer. Woher das kommt und wohin das führt, könnt ihr in meinem neuen Gastartikel “Frauen und Rente: Wie der Gender Pension Gap zum Gender Noodle Gap wird” auf www.valerie-wagner.de nachlesen.
Denn wenn es schon einen Gender-Pay-Gap gibt, dann sollten wir doch dringend auch einen Gender-Noodle-Gap einführen, oder?
Gastbeitrag 10-10-2025
Was haben Feminismus und Hosen gemeinsam? Eine ganze Menge, schließlich ist die Hose DAS Symbol der weiblichen (Bewegungs-)freiheit!
In meinem ersten Artikel “Wenn die Gleichberechtigung in die Hose geht” , den ich als Gastbeitrag auf www.valerie-wagner.de veröffentlichen durfte (an dieser Stelle ein Riesendankeschön an dich, liebe Valerie!) erzähle ich, wie die Hose zwar zum Symbol der weiblichen Selbstbestimmung wurde, aber im echten Leben noch oft kneift. Zwischen Landstraßen, fehlenden Toiletten und gesellschaftlichen Erwartungen geht’s um die Frage: Wie gleich ist Gleichberechtigung wirklich, wenn sie schon am Reißverschluss im Alltag scheitert?
Ein Text über Hosen, Mode und eine vermeintliche Freiheit, die es zu erweitern gilt.









